szmtag Home - MAZ - Märkische Allgemeine Veranstaltungen - Home
Direktzugriff:
Wetter RSS E-Paper
Volltextsuche über das Angebot:


Navigation:
Home
vor

Die nächsten Veranstaltungen

Bühne: Die nächsten Veranstaltungen

Eröffnung des 16. Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster-Land: Wo preußische Puppenspieler die sächsischen küssen

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung «Wo Preußen Sachsen küsst» ist auch Anlass, dass preußische Puppenspieler die sächsischen «küssen». Das ist sehr beachtlich, da die sächsischen Marionettenspieler im 19./20. Jahrhundert von oben herab auf die preußischen Wandermarionettentheater blickten und diese als «preußisches Bindfadentheater» bezeichneten. Es war tatsächlich so, dass die sächsischen Theater wesentlich komfortabler und reicher ausgestattet waren. Schon allein die Schnitzer für die Marionettenköpfe lebten im Erzgebirge beziehungsweise im Dresdner Umland. Andererseits kann das Elbe-Elster-Land mit den Orten Saathain und Kraupa als die Wiege des sächsischen Wandermarionettentheater gelten, und diese Orte lagen seit 1815 auf preußischem Gebiet! Daher sprechen wir besser vom mitteldeutschen Wandermarionettentheater und geben damit den Raum, um die sächsischen Puppenspieler «zu küssen». Es lohnt sich ganz sicher, dass auch Sie sich in die über 5000 Besucher einreihen. Herzlich willkommen. Im Museum zum Mitteldeutschen Wandermarionettentheater Bad Liebenwerda ist ab Mai eine Sonderausstellung zur Geschichte des Wandermarionettentheaters zwischen 1765 und 1856 zu sehen. Nicht nur Puppenspielfans dürfen auf wertvolle Leihgaben aus dem Theatermuseum der Universität Köln gespannt sein.

Heike Klockmeier, geborene Chemnitzerin, vom «Ambrella-Theater» Hamburg wird sich diesem Teil der Geschichte in einer speziellen Inszenierung widmen. Alle anderen Puppenspieler kommen aus den Ländern Brandenburg und Sachsen oder haben wenigstens ihre Wurzeln dort. Als bekannt wurde, dass die Puppenspieler in diesem Jahr nur aus diesen beiden Bundesländern eingeladen werden sollen, gab es einen kleinen Aufschrei in der Szene, denn mittlerweile ist das Festival so beliebt, dass es ein gehöriges Stück Überzeugungsarbeit bedurfte, um liebe Kollegen aus anderen Bundesländern und dem Ausland auf das Festival 2015 zu vertrösten. So sucht die Puppenspielerin Tatjana Chodorenko, eine Ukrainerin, die in Hessen lebt noch heute nach ihren preußisch – sächsischen Wurzeln… Da Sachsen und Preußen auf unterschiedliche Weise mit Böhmen und Schlesien verbandelt waren, werden wir auch Puppenspieler aus Polen und Tschechien einladen. So bleibt der internationale Charakter des Festivals bewahrt.

Das Festival wird sich wieder an Jung und Alt wenden. Beide Veranstaltungsschienen sind von einem stabilen Erfolg gekrönt. Im letzten Jahr waren die Abendvorstellungen sogar besser ausgelastet als jene für Kinder. Das ist ein toller Erfolg, an dem natürlich angeknüpft werden soll. Zur Zeit des Schreibens dieser Ankündigung – es ist Mitte Dezember – wird der Spielplan erst vorbereitet, es beginnen die konkreten Verhandlungen mit den Theatern. Auf der Wunschliste stehen unter anderem das Preuß’sche Marionettentheater und das Figurentheater Ute Kahmann aus Berlin, das Potsdamer Figurentheater, das Theater Skurril aus Neugersdorf, der Puppenspieler Volkmar Funke aus Dresden, das Traditionelle Marionettentheater Uwe Dombrowsky und als «Special-Guests» das Hohenloher Figurentheater aus Herschbach, Rheinland-Pfalz, allerdings mit einem sehr sächsischen Stück «Varieté Olymp», in dem die sächsischen Varieté-Marionetten mit Perfektion geführt werden. Der Prinzipal des Theaters stammt aus der schlesisch-sächsischen Puppenspielerfamilie Sperlich. Und ganz sicher wird auch das Faktotum des Festivals, der Babelsberger Komödiant Wolfgang Lasch alias Arno Böswetter, Herr Felgentreu, Locci, Lebbsch, Wachtmeester Pickelhering oder als Franz Lasch wieder mit dabei sein.

Wann:
Wo:
13.09.2014 - 21.09.2014
Refektorium Doberlug, Doberlug-Kirchhain

Gefährten

"Gefährten" ist ein faszinierendes Bühnen-Ereignis der Extraklasse, das durch die atemberaubende Magie der Pferde völlig neue Maßstäbe setzt. Die lebensgroßen Pferdefiguren atmen, schnauben und zeigen Gefühle, sie erwachen vor den Augen der Zuschauer förmlich zum Leben. Auf berührende Art und Weise erzählt GEFÄHRTEN die Geschichte über die tiefe Freundschaft eines Jungen zu seinem Pferd – und führt das Publikum durch die Wirren des Ersten Weltkriegs.

Foto: Brankhoff/Mögenburg

Wann:
Wo:
20.09.2014, 14:30 Uhr
Theater des Westens, Berlin

Hinterm Horizont

Mauerfall, Wiedervereinigung, ein Stück deutsche Zeitgeschichte. Und mittendrin eine Ost-West Liebesgeschichte. Ein Stoff, der keinen Kalt lässt. Zumal er autobiographische Züge des legendären Rockrebellen Udo Lindenberg trägt. Die Songs von Udo Lindenberg sind mehr als nur die Musik in den Ohren des Publikums. Mit ihrem berührenden Tiefgang erzählen sie die Geschichte des Musicals. Erleben auch Sie unmittelbar dort, wo eins die Mauer Deutschland trennte, HINTERM HORIZONT die Geschichte von Udo und seinem "Mädchen aus Ostberlin", im Stage Theater am Potsdamer Platz.
Die Story: Als erster westdeutscher Rockmusiker erhält Udo Lindenberg 1983 die Erlaubnis zu einem Konzert in der DDR. Sein Auftritt im Palast der Republik treibt der Stasi den Schweiß auf die Stirn, dem begeisterten Publikum die Freudentränen in die Augen und wird zum Beginn einer schicksalhaften Liebesbeziehung: Udo lernt das junge FDJ-Mädchen Jessy kennen. Zwischen beiden entwickelt sich eine schicksalhafte Liebe, deren Zukunft von Mauern und Stacheldraht umgeben scheint. Doch während die Stasi noch versucht, der „Udo-Manie“ mit einem eigenen Doppelgänger den Riegel vorzuschieben, klopft der echte Udo schon die nächsten Löcher in die Mauer.

Foto: Brinkhoff/Mögenburg

Wann:
Wo:
20.09.2014, 15:30 Uhr
Theater am Potsdamer Platz, Berlin
Musik: Die nächsten Veranstaltungen

10.000 Stimmen singen einen Welthit - wir sind dabei!

Der Kleinmachnower Gospelchor swinging hearts singt mit beim bundesweiten „Gospelday“ für eine gerechtere Welt.

Am Samstag, 20. September, um 12.00 Uhr wird der Gospelklassiker „Amazing grace“ mehr als 10.000 Menschen an unterschiedlichen Orten miteinander verbinden. Auch der Kleinmachnower Gospelchor swinging hearts macht mit und singt ab 11:45 Uhr auf dem Rathausmarkt Kleinmachnow. Sie sind herzlich zu unserm kleinen Open-Air-Konzert eingeladen!

Wann:
Wo:
20.09.2014, 11:45 - 12:15 Uhr
Rathausmarkt Kleinmachnow, Kleinmachnow /Kleinmachnow

Start des Musicalprojektes der Kirchengemeinde Werder "Best of Jesus" mit Musik der Toten Hosen

Interessierte können sich hier über das Stück informieren und sich für Rollen oder andere Aufgaben auf, vor oder hinter der Bühne melden. Natürlich gibt es Livemusik und Gegrilltes. Schon am Wochenende drauf, also am Samstag den 27. September beginnen die Proben mit einem gemeinsamen Nachmittag, der von 15:00 bis 18:00 Uhr im Gemeindehaus Adolf-Damaschke-Straße 9 stattfinden wird. Alle weiteren Termine sind auf dem Flyer abgedruckt, der dieser Mail angehängt ist.


Wann:
Wo:
20.09.2014, 15:00 Uhr
Heilig-Geist-Kirche zu Werder (Havel), Werder /Werder (Havel)

Herbst-Aequinox: Calsmus & Lautten Compagney - „Lustgarten Neuer Teutscher Gesäng“ oder „Nun grüß Dich Gott mein Mündlein rot"

In flotten Arrangements präsentieren Calmus Ensemble & Lautten Compagney in ihrem neuen Programm frisch aufblühende deutsche Gesänge aus dem 15. Und 16. Jahrhundert. Musiker und Sänger wandeln sich dabei zu einer formidablen Renaissance-Band. Munter durchkreuzen sich vokale und instrumentale Stimmen, darunter auch der betörende Wohlklang des Zink, der der menschlichen Stimme so nahesteht.

Vom prächtigen Gedeihen des deutschen Lieds kündet z.B. Hans Leo Haßlers „Lustgarten Neuer Teutscher Gesäng“.

Eine vergnügliche musikalische Symbiose ist garantiert, sind beide Ensembles doch für unbändige Musizierfreude und einen kreativen Umgang mit dem historischen Erbe bekannt!

Wann:
Wo:
20.09.2014, 15:00 Uhr
Schinkelkirche Wuthenow, Wuthenow
Kurse & Workshops: Die nächsten Veranstaltungen

Englisch-Anfänger-Kurs

Dieser Kurs bringt den Lernenden die Sprache näher und baut dessen Sprachkompetenz systematisch auf.

Wann:
Wo:
05.09.2014, 18:30 Uhr - 05.12.2014, 20:15 Uhr
Akademie 2. Lebenshälfte Kontaktstelle T-K-S (Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf), Kleinmachnow

Französisch A1- Anfänger

Dieser Kurs soll den Lernenden die Sprache näher bringen und seine Sprachkompetenz systematisch aufbauen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Bitte melden Sie sich an unter 03328 473134.

Wann:
Wo:
08.09.2014, 16:30 Uhr - 08.12.2014, 18:15 Uhr
Akademie 2. Lebenshälfte Kontaktstelle T-K-S (Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf), Kleinmachnow

Französich A2 - Französisch im Alltag

Der Kurs bitte ein Sprachtraining zur Verständigung im Alltag, z.B. Einkauf, Vorstellung, ein Auto mieten, Wegbeschreibungen, und vieles mehr.
Teilnahmevorraussetzung sind 2 - 2,5 Jahre Spracherfahrung.
Bitte melden Sie sich unter 03328 473134 an.

Wann:
Wo:
08.09.2014, 16:30 Uhr - 08.12.2014, 18:15 Uhr
Akademie 2. Lebenshälfte Kontaktstelle T-K-S (Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf), Kleinmachnow
Ausstellungen: Die nächsten Veranstaltungen

Sonderausstellung Frühstück - Fasching - FDJ - Internatszeit auf der Burg Ziesar

Eröffnung der Sonderausstellung Frühstück - Fasching - FDJ - eine Ausstellung über die Internatszeit
17. Juli 2013 11 Uhr

Bis 30. November 2013
Öffnungszeiten:
Täglich außer montags geöffnet 10-18 Uhr
ab Oktober 10-16 Uhr

Führungen nach Anmeldung

Wann:
Wo:
01.12.2013 - 31.12.2015
Museum Burg Ziesar, Ziesar

Freejazz in der DDR. Weltniveau im Überwachungsstaat

Die DDR mit Mauer, Militär und lückenloser Überwachung durch SED, Stasi und Volkspolizei, diese Einheitsgesellschaft mit Einheitspartei, Einheitsgewerkschaft, ihren gleichgeschalteten Medien und den immer gleichen Plattenbauten bot wenig Chance auf Individualität. Ausgerechnet in dieser geschlossenen Gesellschaft, in diesem gleichgeschalteten Land entstand eine Musik, die an Individualität, Egozentrik, Spielfreude, Freiheitsdrang, Fantasie und Kreativität kaum zu überbieten war: der DDR-Freejazz.

Unter den Augen des Überwachungsstaates, mit Wissen des allzeit gut informierten Staatssicherheitsdienstes und des SED-staatlichen Kulturbetriebes wuchs eine in vielen Farben und Schattierungen schillernde Subkultur heran. Das Entstehen dieser Szene konnte nicht vordergründig den Einflüssen des „Klassenfeindes“ zugerechnet werden, deshalb zögerte der Machtapparat, die erprobten Werkzeuge seiner Repression auszupacken: Überwachung, Verfolgung, Erpressung, Verlockung, Ausweisung, Einweisung oder Berufsverbot. Stattdessen reagierte der Staat wahlweise mit Unverständnis, Druck und immer wieder auch mit Förderangeboten und Verboten.

In der DDR der 1970er und 1980er Jahre entstand und existierte eine kleine, eng vernetzte, hoch kreative und international gefragte Freejazz-Szene. Diese Szene lebte von begabten Musikern, die genau für diese Musik brannten. Und sie wurde getragen von einem Netzwerk an Unterstützern und vor allem von einem für diese mutigen Ausflüge in neue Klangwelten bereites Publikum, das zu Experimenten ebenso offen war wie die Künstler. Ein Publikum, das den avantgardistischen Improvisationen vielleicht nicht immer folgen konnte, aber – einer gläubigen Gemeinde gleich – verstand: hier geht es um einen Freiraum jenseits der offiziellen Einheitskultur. Tausende waren es in der DDR, die die Jazz- und Kulturklubs regelmäßig bevölkerten, die den Protagonisten an die abgelegensten Orte hinterher reisten und kein Festival verpassten.

Im Zentrum der Ausstellung „Freejazz in der DDR. Weltniveau im Überwachungsstaat“ steht, was diese Szene ausmachte: die Kraft, der Enthusiasmus, die Spiel- und Genussfreude und der über allem stehende leidenschaftliche Freiheitsdrang. Die Ausstellung versucht, die Wurzeln dieses kulturellen, künstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Phänomens freizulegen. Und sie nimmt die Fährte auf, die erfolgreiche und international angesehene Musiker aus der DDR wie Ernst-Ludwig Petrowsky, Conny Bauer, Helmut Sachse, Ulrich Gumpert, Günter Sommer und viele mehr bis in unsere Zeit gelegt haben. Sie umreißt die eng vernetzte Musikerszene und lässt Musiker, Multiplikatoren, Veranstalter und Fans zu Wort kommen. Veranstaltungsorte wie Berlin, Peitz, Leipzig, Jena, Magdeburg, Dresden und Ilmenau werden dabei eine Rolle spielen.
Gezeigt wird eine Installation aus Film, Musik, Fotos, Plakaten, Plattencovern und Interviews.

Wann:
Wo:
11.04.2014 - 05.10.2014
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam

Netze des Krieges - Kommunikation 14/18

Mit dem Ersten Weltkrieg begann vor 100 Jahren ein neues Zeitalter der Kriegskommunikation: Telefone und Funkgeräte ermöglichten erstmals die Steuerung von Massenheeren fern der Schützengräben. Fotografien und Filme vermittelten in der Heimat ein Bild vom Kriegsgeschehen – ob als Propagandamaterial in Wochenschauen oder Amateuraufnahmen von der Front.

Vom Mobilisierungstelegramm über den Unabhörbaren Telegrafen bis zur Maschinengewehr-Kamera: Mit der Kabinettausstellung „Netze des Krieges. Kommunikation 14/18“ beleuchtet das Museum für Kommunikation Berlin vom 9. Mai bis zum 17. August 2014 das Spektrum der Kommunikationsmittel, die das Gesicht der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ maßgeblich mitgeprägt haben. Erstmals öffentlich zu sehen ist dabei das Telegramm der Obersten Heeresleitung, das mit den Worten „Lenin Eintritt in Russland geglückt. Er arbeitet völlig nach Wunsch“ die vom Deutschen Kaiserreich unterstützte Rückkehr des Bolschewistenführers aus seinem Schweizer Exil nach Russland verkündet.

Wann:
Wo:
09.05.2014 - 12.10.2014
Museum für Kommunikation, Berlin
Führungen: Die nächsten Veranstaltungen

Der Cecilienhof im Wandel der Zeit

Treff: Haupteingang Cecilienhof

Wann:
Wo:
20.09.2014, 15:00 Uhr
Gästeführung Potsdam, Potsdam /Nördliche Innenstadt

Prenzlauer Berg: Brauereien, Wasserturm und Prater

Treff: vor "Schwarze Pumpe", Choriner Straße 76 in BERLIN

Wann:
Wo:
20.09.2014, 15:00 Uhr
Berlin im Team, Potsdam

Heilpflanzen der Tropen - Führung

Bei dieser Führung liegt das Interesse speziell auf der medizinischen Anwendung tropischer Pflanzen. Betrachten Sie die Pflanzen aus der Nähe und erfahren Sie, welche Wirkungen diese entfalten können.

Wann:
Wo:
20.09.2014, 15:00 Uhr
Biosphäre, Potsdam

Realisiert durch die Leomedia GmbH