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Die nächsten Veranstaltungen

Bühne: Die nächsten Veranstaltungen

Krampf der Generationen - Barbara Thalheim & Christian Haase

Barbara Thalheim & Christian Haase trennen 34 Jahre gelebtes Leben. Und genau darum geht es in "Krampf der Generationen" Oder? Nein! Darum geht es auch. In Liedern, Dialogen, Monologen und Extempores versuchen Haase &Thalheim sich in ihren Weltsichten und Vorurteilen zu behaupten. Junger Rockpoet gegen Chansonnière im besten Seniorenalter. Oder umgekehrt?

Wann:
Wo:
05.05.2016, 14:00 Uhr
Kunstspeicher an der B 167, Vierlinden /Friedersdorf

Die Brüder Brasch

(Kammerspiele)

Wann:
Wo:
05.05.2016, 15:00 - 16:30 Uhr
Deutsches Theater, Berlin

Lohengrin

Romantische Oper in drei Akten
Uraufführung am 28. August 1850 in Weimar

Wahlkampf in Brabant - Kasper Holten inszeniert Wagners LOHENGRIN als zeitloses politisches Machtspiel: Putin beim Armdrücken und beim Ausgraben einer antiken Amphore, Putin als Pilot eines Löschflugzeugs, nicht zu vergessen das Bild mit dem sibirischen Tiger! Putin beim Tauchen, Klettern, Rennwagen fahren und beim Versuch, eine Bratpfanne zusammenzudrücken. Ob ihm Letzteres gelungen ist, ist nicht dokumentiert, aber darum geht es ja auch nicht. Was zählt ist die Pose, die Inszenierung des Helden. Die damit verbundene Botschaft lautet freilich: Willst Du den strahlenden Sieger an der Spitze des Staates, frage nicht, woher er kam oder wie er die Macht errang, denn er will Dich ins Heil führen. Einige Politiker, die hierzulande am hellsten, am selbstsichersten in die Kameras gestrahlt hatten, sind nicht mehr im Amt, weil wir nach deren Vergangenheit gefragt und unangenehme Wahrheiten ans Licht gezerrt haben. „Erkennt Ihr ihn, so muss er von Euch ziehn“.

Wann:
Wo:
05.05.2016, 17:00 Uhr
Deutsche Oper, Berlin
Musik: Die nächsten Veranstaltungen

Siebenklang - 10. Bernauer Musikfestspiele (9. 3. bis 4. 6.)

«Wenn ich mir was wünschen dürfte»

Kennen Sie das Lied «Wenn ich mir was wünschen dürfte», das Friedrich Holländer 1930 komponiert hat? Viele wunderbare Sängerinnen und Sänger haben es gesungen – von Marlene Dietrich bis Udo Lindenberg, von Erika Pluhar bis Rio Reiser. Und noch einer der ganz Großen hat das Lied in seinem Repertoire, der Sänger, Komponist, Geschichtenerfinder, Poet und Kabarettist Herman Van Veen, den wir nach zehn Jahren des «Immerwieder-aufs-Neue-Wünschens-und-Anfragens» in Bernau erwarten dürfen.

Was ist das Geheimnis dieses Liedes, dass es in 85 Jahren nicht verloren gegangen ist? Es wird darin die Sehnsucht nach dem ganz einfachen kleinen persönlichen Glück geäußert, das jeder sucht und das oft genug durch die großen Weltereignisse und Schicksalsschläge ins Wanken gerät und bedroht scheint. Und dennoch: Uns hat diese Zeile «Wenn ich mir was wünschen dürfte» bei unserer Siebenklang-Programmplanung für das Jubiläumsjahr auch beflügelt, herausgefordert und inspiriert. Wir haben im Sommer die nächtlichen Himmel nach Sternschnuppen abgesucht, Wimpern mit geschlossenen Augen weggepustet, Schornsteinfeger berührt und mit einem Atemzug alle Samen von sieben Löwenzahnblüten in den blauen Himmel gezaubert.

Das alles hat dazu beigetragen, dass das Programm eine Mixtur aus Entdeckung, Wiederbegegnung und Überraschung geworden ist – Siebenklang eben!

Wann:
Wo:
09.03.2016 - 04.06.2016
Fremdenverkehrsamt Bernau, Bernau

Big Beat Boys an Bord

Sie gründeten sich zu DDR-Zeiten im Jahr 1966. Die Big Beat Boys aus Potsdam sind OstdeutschlandS
dienstälteste Rockband. Seit 2008 verjüngt durch eine Sängerin , die man gerne mit Tina Turner oder
Janis Joplin vergleicht, spielen die Big Beat Boys wieder Oldies vom Feinsten. Vitale, ehrliche und handgemachte Musik mit Swing- und Blueseinfluss

Wann:
Wo:
05.05.2016, 13:00 Uhr
Schiffsrestaurant John Barnett, Potsdam

Familien- und Geschichtenkonzert des RS Brass Quintetts

Musik aus dem Fernsehen, Märchen und Musik

Wann:
Wo:
05.05.2016, 14:00 Uhr
Kloster Chorin, Chorin
Senioren: Die nächsten Veranstaltungen

Wirbelsäulengymnastik für Senioren

mit Anmeldung

Wann:
Wo:
05.05.2016, 08:45 Uhr
Bürgerhaus am Schlaatz gGmbH, Potsdam

Seniorengymnastik, Gruppe 1

Wann:
Wo:
05.05.2016, 09:00 - 10:00 Uhr
Awo-Seniorenfreizeitstätte, Potsdam

Seniorensport

Wann:
Wo:
05.05.2016, 10:00 - 11:00 Uhr
Bürgerhaus am Schlaatz gGmbH, Potsdam
Soziales: Die nächsten Veranstaltungen

Treffen der Selbsthilfegruppe Alkohol und MPU Waldtstadt II

Wann:
Wo:
05.05.2016, 17:30 - 18:30 Uhr
Awo-Seniorenfreizeitstätte, Potsdam
Kurse & Workshops: Die nächsten Veranstaltungen

Experimentierkurs: Wie schmeckt das Sonnenlicht

1. Mai bis 30. Juni 2016

Wie schmeckt das Sonnenlicht?
Geschmacksexplosion auf unserer Zunge

Wann:
Wo:
01.05.2016 - 30.06.2016
Extavium - Das wissenschaftliche Mitmachmuseum, Potsdam

Kabbelinos

Wann:
Wo:
05.05.2016, 09:30 - 10:30 Uhr
Mehrgenerationenhaus "Philantow", Teltow /Teltow

Ein Ort für kreative Erlebnisse

Die KrümelBOX ist eine Kunstschule und Kreativwerkstatt in Falkensee. Mit der Pädagogin Melanie Russ kann jeder in der Lernwerkstatt tolle Dinge kreieren. Ob in einem dauerhaften Nähkurs oder in einem kompakten Mal-Workshop – hier haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit, sich kreativ auszutoben. Preis: 71,40 Euro pro Person für Nähkurs über 6 Stunden inkl. aller Materialien. Vorteilspreis mit dem Familienpass Brandenburg: 25 % Rabatt für einen Kreativkurs in der KrümelBOX

nicht in den Schulferien

Wann:
Wo:
05.05.2016, 10:00 - 17:30 Uhr
Krümelbox, Falkensee /Falkensee
Ausstellungen: Die nächsten Veranstaltungen

Porträt Berlin - Künstlerische Positionen der Berliner Nachkriegsmoderne 1945-1955

Gezeigt werden über 70 Werke von fast 20 Künstlerinnen aus den Gattungen Skulptur, Malerei, Grafik und Fotografie.

Am 7. Mai 1945 kapituliert die Deutsche Wehrmacht vor den Alliierten Siegermächten. Trotz immenser materieller Not kommt in der Hauptstadt Berlin schon bald ein reges kulturelles Leben auf. Nach 12 Jahren NS-Diktatur und –Proganda sind die zentralen Anliegen der Künstler und Ausstellungsmacher dabei eine Rehabilitierung der im Nationalsozialismus verfemten Künstler der Moderne, eine Bestandsaufnahme dessen, was trotz Diktatur erhalten geblieben ist und schließlich der Versuch einer Definition, was im Nachkriegsdeutschland in den Künsten Geltung haben solle. Zentrale Fragen sind demnach, auf welche Stilrichtungen der Vorkriegsmoderne man Bezug nehmen solle und welche Formensprache aktuell angemessen sei – nicht zuletzt auch, um sich deutlich von der monumentalen und eingängig figurative Kunst der NS-Zeit zu distanzieren. Einig ist man sich dabei weder unter den Kunstschaffenden, noch unter den Ausstellungsmachern und Kunstkritikern.

Die Ausstellung beleuchtet dieses Spannungsfeld der Nachkriegsmoderne: es werden Werke aus der Zeit von 1933-45 präsentiert, auf die nach Kriegsende aus unterschiedlichen Motivationen heraus Bezug genommen wird (Rezeption solcher Künstler, die das NS-Regime in ‚innerer Emigration’ überstanden oder als Fortführung künstlerischer Praxis seit End der 1920er/ Anfang 1930er Jahre). Besonderes Augenmerk wird dabei auf solche Werke gelegt, die den Versuch einer internationalen Anbindung nach 1945 illustrieren oder den Einfluss von Exil und Emigration auf das künstlerische Schaffen verdeutlichen. Übegreifendes Thema der Werke ist dabei die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper – jenem Sujet, an dem sich die nationalsozialistische Propaganda in besonderer Weise abarbeitete und deren künstlerische Neu-Definition nach 1945 daher eine besondere Herausforderung darstellte. Im Nebeneinander von figurativer und abstrakter, bzw. abstrahierender Formensprache wird schließlich auch der Einfluss des schwelenden Ost-West-Konfliktes deutlich.

Wann:
Wo:
12.06.2015 - 18.06.2017
Kunsthaus Dahlem, Berlin

Das schönste Konzentrationslager Deutschlands ("Lagerarchitekt" Bernhard Kuiper). Vom KZ Esterwegen zum KZ Sachsenhausen

Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen erarbeitet wurde, zeigt am Beispiel der von dem SS-Architekten Bernhard Kuiper entworfenen Konzentrationslager Esterwegen und Sachsenhausen die Verwandlung von Naturlandschaften in Stätten von Terror und Mord. Die im Rahmen von Kulturland 2015 geförderte Ausstellung beleuchtet damit einen besonderen Aspekt des diesjährigen Themas "gestalten - nutzen - bewahren. Landschaft im Wandel".

Ab 1934 gestaltete der 27-jährige Kuiper das KZ Esterwegen, wo Häftlinge die emsländischen Moorlandschaften kultivieren mussten, vollständig um. Nach seinen Entwürfen mussten die Häftlinge unter anderem einen Park mit Blockhütte, ein Schwimmbad und ein repräsentatives Haupttor errichten. 1936 wurde der „Lagerarchitekt“, wie er sich selbst nannte, mit den Planungen für ein neues Musterlager bei Berlin betraut. Am Stadtrand von Oranienburg entwickelte Kuiper auf einem als Naherholungsgebiet genutzten Forstgelände das KZ Sachsenhausen als riesiges „Ideal-Lager“, zu dem auch Kasernen und Siedlungshäuser für die SS gehörten.

Vor dem Hintergrund der im 19. Jahrhundert beginnenden Geschichte des Lagers als provisorisches Massenquartier zeigt die Ausstellung anhand von Plänen, Fotos, Objekten und Modellen die Planungen und den Aufbau der Konzentrationslager Esterwegen und Sachsenhausen sowie die Biografie des „Lagerarchitekten“ Bernhard Kuiper, der nach 1945 als freier Architekt in Leer tätig war und 1988 starb. Gezeigt wird auch, wie die Häftlinge den Aufbau der Lager erlebten, die unter dem brutalen Arbeitstempo und dem Terror der SS litten.

Wann:
Wo:
23.11.2015 - 22.05.2016
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Oranienburg

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